Schutz der Augen vor ionisierender Strahlung

Die Sensibilität der menschlichen Augen gegenüber ionisierender Strahlung wird als sehr hoch eingestuft, sodass diese unbedingt, z.B. durch eine Röntgenschutzbrille, geschützt werden sollten. Eine korrekte Passform ist hier besonders wichtig: Die Röntgenschutzbrille muss insbesondere zu den Wangen hin und seitlich dicht abschließen, denn im Normalfall trifft die vom liegenden Patienten ausgehende Sekundärstrahlung nicht ausschließlich frontal auf die Augenlinsen, sondern in einem Einfallswinkel von schräg unten bzw. schräg seitlich.

 Jahresdosisgrenzwert für die Augenlinse

Der gesetzlich festgelegte Jahresdosisgrenzwert für die Augenlinse beträgt 20 mSv (Millisievert) für beruflich strahlenexponierte Personen über dem 18. Lebensjahr. Laut Vorgabe ist die Strahlenexposition auch unterhalb dieses Grenzwerts unter Beachtung des Stands von Wissenschaft und Technik so gering wie vernünftigerweise erreichbar zu halten. Mit der Umsetzung der europäischen EURATOM-Richtlinie  2013/59 in nationales Recht zum 06. Februar 2018 und des neuen Strahlenschutzgesetzes (in Kraft getreten am Oktober 2017) wird der Jahresgrenzwert für die Augenlinsendosis erstmals auf einen verpflichtenden Grenzwert von 20 mSv pro Jahr (für Personen über 18 Jahre) festgelegt.

Das MAVIG Portfolio unserer Augenschutz-Produkte können Sie hier auf unserer Webseite und im dazu gehörigen Katalog PSA-Augenschutz (PDF Datei) nachschlagen.

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Katalog PSA-Augenschutz (PDF Datei)
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Konformitätserklärung für Röntgenschutzbrillen
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